ELSASSERDEUTCH  

Elsässisch oder Elsässerdeutsch (Elsässerditsch) ist eng verwandt mit anderen benachbarten alemannischen Dialekten, wie z. B. Schweizerdeutsch, Schwäbisch, Basisch, aber auch das Amish-Dutch oder Jiddisch. Während Alemannisch in den meisten Regionen des Elsass gesprochen wird, ist der fränkische Dialekt im Nordosten des Elsass und Lothringens verbreitet. Viele Elsässischsprechenden schreiben gut Hochdeutsch, die Schriftsprache der im Elsass gesprochenen Dialekte. Für die meisten ist es jedoch eine Ausnahme, beschränkt auf diejenigen, die Deutsch in der Schule gelernt haben oder in ihrem Arbeitsleben Deutsch sprechen. Man würde eher auf Französisch schreiben, der Sprache, in der man ausgebildet oder unterrichtet wurde. Der Dialekt beschränkt sich auf die Familie und Freunde. Man wechselt von einer Sprache zur anderen, mitten im Gespräch oder selbst im Satz, wenn erforderlich. 
Es gibt viele ungeschriebene Regeln zu den Fragen wann, wo und mit wem man Dialekt sprechen sollte. Manche Dialektsprechenden möchten nicht Hochdeutsch sprechen, insbesondere mit Fremden, und verwenden lieber Französisch. In der Grenzregion um Basel (Schweiz) wiederum, werden die Einwohner sich leichter einen Schweizer aus der Region in Dialekt ansprechen, da beide sich größtenteils verstehen würden. Manch Straßennamen im Elsass werden in elsässische Rechtschreibung geschrieben. Früher wurden diese nur auf Französisch geschrieben, während sich in jüngster Zeit die Zweisprachigkeit, insbesondere in Straßburg und Mühlhausen durchgesetzt hat.
Aus den literarischen und archäologischen Zeugnissen können in weiten Teilen Mitteleuropas für die Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts drei Sprachgruppen abgeleitet werden: althochdeutsche Idiome (Alemannien und Baiern im Süden, Ost- und Rheinfranken in der Mitte), altniederfränkische Idiome im Nordwesten und altsächsische Idiome im Norden. Für die einzelnen germanischen Großdialekte wurden die Namen der germanischen Gruppen der Franken, Alemannen, Sachsen und Baiern maßgeblich, ein Umstand, der zukünftig zur irrigen Gleichsetzung von Sprach- und Siedlungsraum führte. Die Alemannen und Franken waren bereits in antiken Quellen präsent, die Baiern tauchen als Bezeichnung erst um 500 auf (politische Gemeinschaft aus Alemannen, anderen Germanen, Slawen und Romanen). Die Alemannen und Baiern werden aus archäologischen Erkenntnissen heraus einer elbgermanischen Einheit zugeordnet, die Franken hingegen einem rhein-weser-germanischen Kreis. Die ältesten alemannischen und altbairischen Sprachzeugnisse unterscheiden sich kaum voneinander – man kann für Alemannien und Baiern also von einer gewissen sprachlichen Einheit ausgehe.
Für mehrere Auskünfte siehe link (http://de.wikipedia.org/wiki/Alemannische_Dialekte)http://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Volk)http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_(Volk)http://de.wikipedia.org/wiki/Bajuwarenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Weser-Germanenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Alemannische_Dialekteshapeimage_1_link_0shapeimage_1_link_1shapeimage_1_link_2shapeimage_1_link_3shapeimage_1_link_4
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F.I.L.A.L
Internationaler Fonds zur Förderung der elsässischen Sprache

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